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Globalisierung
23 Apr 2011

Globalisierung

Spieler, Transfers No Comments

Das der Spielermarkt nicht vor der Globalisierung halt macht kann man seit Jahren deutlich erkennen. Da gibt es Afrikaner die in Vietnam spielen, Brasilianer in Usbekistan oder auch Australier in Irland. Manchmal muss man sich wirklich fragen, wie solch ein Transfer zustande gekommen ist, so ungewöhnlich muten diese Wechsel an.
The Professional Football Players Observatory gibt regelmäßig einen Einblick darüber, welche Spieler es in welche Märkte zieht. Einen aktuellen Überblick gibt der Global Player Migration Report 2011.

Einige Fakten in dem Report ließen sich natürlich erahnen, andere sind dann aber doch ganz interessant. Der größte Importeur an Spielern ist: ZYPERN! Ganze 219 ausländische Spieler wurden in 2010 verpflichtet, das sind fast 8 Spieler pro Team. Wobei die wenigsten davon wegen dem „hohen“ spielerischen Niveau auf die Insel gewechselt sind, von wegen nächster Schritt in meiner Karriere und so….
Wahrer Grund wird die gute Bezahlung und fehlende Alternativen gewesen sein. Und dann spielt man natürlich lieber in der Sonne auf einer sehr schönen Insel als bei Teplice in der Tschechischen Republik.

Zweiter Importeur ist Griechenland mit 205 Spielern, wobei die Hälfte von den Spielern nach 2 ausstehenden Gehältern bestimmt wieder das Weite suchen wird. Dann folgen Portugal, England, Türkei, Russland und Ungarn.
Auf Platz 8 wird es dann wieder spannend, gleichauf mit Spanien befindet sich: Rumänien! 117 Spieler hat es im letzten Jahr wegen eines Spielervertrages in dieses Land gezogen. Aber warum? Lesen da einige Spieler etwa keine Zeitung? Oder haben da Berater das Land als Herz des europäischen Fußballs angepriesen?
Größter Importeur außerhalb der EU war die MLS in den USA. Hier begeht man meiner Meinung nach den selben Fehler der schon so oft zum scheitern einer erfolgreichen Liga in den USA geführt hat. Die Nachwuchsarbeit ist seit Jahren sehr professionell und erfolgreich und dann werden doch lieber wieder alte ausgediente Spieler aus dem Ausland verpflichtet.

Wenn man sich die Wechsel von Vereinsseite anschaut wird klar, warum einige Vereine erfolgreich sind und andere halt nicht. Wenn man 18 ausländische Spieler verpflichtet wird man eher eine Fremdenlegion als eine Mannschaft formen können. Bei diesem Ranking dominieren dann auch klar die Vereine aus Zypern und Griechenland. Der erster Verein aus Deutschland kommt auf Platz 16: Schalke 04. Auch hier hat es ein wenig gedauert bis man sich auf eine Sprache einigen konnte..

Wenn man sich die andere Seite anschaut ist natürlich klar, welches Land am meisten Spieler exportiert: Brasilien. Nicht wirklich eine Überraschung. Die meisten davon gehen nach Portugal (95), was sich ja auch logisch erschließt. Dann wird es aber wieder interessant. Auf den nächsten Plätzen der Importuere von brasilianischen Spielern folgen Korea (15), Japan (14), Iran (12) und Rumänien (11). Iran??? Rumänien??? Wäre natürlich mal interessant was den Spielern in Brasilien von den Beratern versprochen wird damit diese nach Rumänien wechseln. Aber das kann man sich glaube ich denken…

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