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NLZ „HSV Campus“
24 Jul 2012

NLZ „HSV Campus“

Ausbildung, Nachwuchsleistungszentrum, Spieler, Talente, Vereine No Comments

Jetzt wird endlich alles besser, denn der HSV will für 12.5 Millionen Euro ein neues Leistungszentrum im Volspark bauen. Finanzieren sollen das erst einmal die Fans mit einer Anleihe, die dann mit 6% verzinst wird.

Die Idee stammt von Sportchef Frank Arnesen, der von einem „fantastischen Tag für den HSV“ sprach. Die Jugendkicker könnten nun viel schneller an die Profis herangeführt werden. „Wenn du als 16-Jähriger mal an einem freien Tag mit der ersten Mannschaft trainieren kannst, dann gibt dir das eine Erfahrung, für die du sonst eine Woche brauchst“, sagt er. Mopo.de vom 12.07.2012

Sind in den letzten Jahren also so wenige Talente zu den Profis gekommen weil zwischen den Trainingsplätzen der Profis und des Nachwuchs 10 km liegen?

„Das vergangene Jahr bestärkte uns in der Überzeugung, den Verein endlich langfristig wettbewerbs- und zukunftsfähig zu machen. Unser Ziel ist es, den HSV wieder national und international als Spitzenmannschaft zu positionieren. Dies gelingt nur durch konsequente Förderung des Nachwuchses“, erklärt Vereinsboss Carl Jarchow. Die Ausbildung der Talente sei in den vergangenen Jahren nicht wie erhofft verlaufen. Hamburger Abendblatt vom 13.07.2012

„Unser Fokus liegt auf der Förderung unseres sportlichen Nachwuchses. Die Zukunft des HSV wird auf dem Platz entschieden“, sagte Sportdirektor Frank Arnesen, „mit dem neuen Zentrum rücken alle Nachwuchsmannschaften viel näher an die Profis heran.“ NDR.de vom 12.07.2012

Plant ein Verein erstmals ein Nlz zu errichten, ist eine zentrale Anlage sicherlich wünschenswert. Allerdings ist diese Situation beim HSV nicht gegeben. Der HSV sollte erst einmal die vorhandenen Ressourcen konsequent nutzen und nicht noch eine Baustelle aufmachen.
Pro Jahrgang hat man aller höchstens 3 Spieler die eine Qualität haben, um sie frühzeitig an den Profi-Kader ranzuführen. Für diese 3 Spieler wird unglaublich viel Geld in die Hand genommen, damit sie wieder etwas näher an den Profis trainieren. Hinzu kommt der wahnsinnige Aufwand für die 40 anderen Spieler, Trainer etc.

Der HSV hat in Ochsenzoll für die Jugend optimale Bedingungen, immerhin haben bis vor einigen Jahren noch die Profis die Gebäude und Plätze, in denen nun die Jugendlichen residieren, genutzt. Und diese guten Bedingungen die für die Profis Jahrzehnte lang ausgereicht haben sind sogar noch einmal stark mit Kunstrasen und Rasenheizung verbessert worden seit dem die Profis in den Volkspark gezogen sind.

Mit der Stadtteilschule am Heidberg und dem Gymnasium Heidberg hat der HSV 2 Kooperationsschulen in unmittelbarer Nähe des Trainingsgeländes in Ochsenzoll. Für die Schüler die nun in den Volkspark ziehen müssen bedeutet dies, dass sie jeden Tag ca. 60 Minuten zusätzlich im Auto verbringen um zur Schule zu kommen. Bei 20 Schultagen sind das 20 Stunden im Monat die man auch sinnvoller hätte nutzen können, vor allem wenn man die Schulleistungen kennt…..

Und ist es nicht eher so, daß grade die jungen Kinder (bis zur C-Jgd) sich von älteren Spielern beeinflussen lassen? Insofern würde es auch Sinn machen, die Kleinen mit in den Volkspark zu nehmen. Viele Spieler der A- Junioren reden eh schon so, als ob sie keine Vorbilder mehr brauchen, da sie selbst schon solch einen Status erreicht haben.

Für mich ist das nicht so sehr eine Investition in die Zukunft (investiert von den Fans), für mich ist das eher Aktionismus von Arnesen zum falschen Zeitpunkt. Hätte man genügend Geld zur Verfügung und gerade keine anderen Baustellen, könnte man sicherlich über solch ein Projekt nachdenken. Zur Zeit sieht es aber doch eher so aus, dass FA nicht mehr so lange beim HSV bleiben wird!?!. Dann hat man einen sinnlosen Campus im Volkspark, eine überdimensionierte Trainingsanlage mit leerem Internat in Norderstedt und wahrscheinlich einen neuen Sportdirektor mit anderen Prioritäten.

Allerdings könnte man dann das leere Internat für die Mädchensparte nutzen und mit einem Leistungszentrum für Mädchen die Vorreiterrolle in Deutschland einnehmen. Ach nee, die Abteilung hat man ja wegrationalisiert um 50tsd €uros zu sparen.

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